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Touristenströme für Olympia 2012 in London
Im Sommer 2012 beginnen die Olympischen und Paralympischen Spiele in London. Viele Europäer haben daher die Möglichkeit, zum größten sportlichen Event der Welt zu reisen und die einzigartige Atmosphöre mitzuerleben. Aufgrund des großen Touristenansturmes ist aber schon jetzt klar, dass es womöglich einige Probleme mit dem öffentlichen Nah- und Autoverkehr geben wird. Für Touristen ist es wichtig, sich vorher gründlich über alles zu informieren, um spätere Probleme zu vermeiden.
Bei den einzelnen Veranstaltungen wird es in der unmittelbaren Nähe nur Parkplätze für Behinderte geben, die im Vorraus gebucht werden müssen. Allerdings wird es in der Nähe der Veranstaltungsorte spezielle Park-and Ride-Plätze geben. Wer nicht auf das Auto angewiesen sein will, kann sich auch vorher schon Bus- und Bahntickets holen, die extra für die Spiele bereitgestellt werden. Einige Veranstaltungen werden auch auf dem Wasserweg erreichbar sein. Mit dem “Spectator Journey Planner” kann man sich die besten Routen raussuchen. Wer schon ein Ticket für ein Event hat, der bekommt eine “Games Travelcard” dazu, mit der man mit der Tube, der DLR und den Londoner Bussen in den Zonen 1-9 fahren kann.
Der wichtigste Punkt einer Reise ist natürlich der Schlafplatz. Wer für Olympia 2012 in London noch günstige Hotels finden will, sollte sich beeilen. Günstige Zimmerkontigente bieten vor allem die großen Hotelbuchungsportale im Netz. Besuchern stehen über 100.000 Hotelzimmer zur Verfügung. Um sich den besten Preis zu sichern, sollte man früh genug buchen. Neben den Veranstaltungen in London gibt es weitere in Cardiff, Glasgow, Manchester, Coventry, Newcastle, Weymouth und Portland, für die auch eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten bereitstehen, ob nun auf dem Zeltplatz oder in einem Schloss.
Die Geschichte der Olympischen Spiele

Quelle: Flickr/http2007
Los ging es mit den Olympischen Spielen auf dem heiligen Berg von Olympia, der auf der Halbinsel Peloponnes liegt. Unter den zahlreichen griechischen Volksfesten, die alle mehr oder minder der Huldigung der vielen Götter dienten, waren die Olympischen Spiele mit Abstand die bedeutendsten. Zunächst gab es nur die Disziplin des Stadionlaufs, der 192,27 Meter lang ging. Der Gewinner dieses Wettlaufs hatte dann die Ehre, das Feuer vor dem Zeus-Tempel zu entfachen und erhielt einen Olivenkranz.
Im Laufe der Jahre kamen immer weitere Disziplinen dazu und die Spiele dauerten folglich immer länger: Diskuswerfen, Weitsprung, Speerwerfen, Ringkampf, Reiten, Pferderennen und Boxen. Bei den Leicht- und Schwerathlektik-Wettbewerben traten übrigens alle Sportler komplett nackt an. Doch nicht nur um Sport ging es damals, die Olympischen Spiele wurden auch als Forum für Politik und Wirtschaft genutzt. Auch Theater und Konzerte gab es. Zuschauen durften nur unverheiratete Männer, die sich nichts hatten zu Schulden kommen lassen: Für Frauen gab es eigene Wettkämpfe, die Heräen. Übrigens wurden damals nur die Sieger geehrt, der zweite oder dritte Platz bedeutete Nichts.
Ungefähr 400 Jahre nach Christi Geburt war erst einmal Schluss mit den Spielen: Der römische Kaiser Theodosius I. empfand die mit den Wettkämpfen verbundene Götter-Huldigung als veraltet und verbot die Spiele. Erst 1896 kam es zur Neuauflage, im Jahr 1924 zum ersten Mal auch zu Olympischen Winterspielen. Bis zum Jahr 1994 fanden jedes Jahr Sommer- wie Winterspiele statt, mittlerweile wechseln sie sich jedes Jahr ab. Heutzutage dauern die Wettkämpfe gut zwei Wochen und umfassen im Sommer 28 Sportarten. Auch ein Wettkampf für behinderte Sportler, die Paralympics, finden seit 1960 regelmäßig statt.
Die olympischen Spiele
Die Olympischen Spiele sind die regelmäßig ausgetragenen Sportwettkampfveranstaltungen in den verschiedensten Disziplinen in Sommer und Winter, wobei Athleten und Mannschaften gegeneinander antreten. Organisiert werden diese Spiele vom Internationalen Olympischen Komitee.
Die Olympischen Spiele der Neuzeit führte man in 1894 in Anknüpfung und wieder aufleben Lassen der antiken Festspiele ein.

Olympia / euzesio
Damals begründete sich der Begriff „Olympiade“ für den Zeitraum der vier Jahre, die stets zwischen den Spielen lagen. Olympia war der Austragungsort auf der Halbinsel Peloponnes. Anfangs gab es nur einen Wettlauf, so weit wie das Stadion war, doch die Spiele gewannen immer mehr an Bedeutung. Damals noch religiöses Fest zu Ehren des Göttervaters Zeus und des Helden Pelops und nicht Sportveranstaltung, wie heute bekannt, dauerten die Spiele fünf Tage, bei denen der erste von Zeremonien und Weihungen gekennzeichnet war. Neben den Sportarten, bei denen es äußerst brutal und zum Teil auch tödlich zuging, waren auch musische Wettbewerbe wichtig.
Bei der Wiederbegründung sollten die olympischen Sommer- und Winterspiele dann als „Treffen der Jugend der Welt dienen“ . Die ersten Spiele der Neuzeit, noch früher in der Zeit, erwies sich seit der Antike als größtes sportliches Ereignis, obwohl nur 250 Athleten daran teilnahmen. Eine Krise erlitten sie allerdings bei der Veranstaltung von 1900 in Paris und 1904 in St.Louis, wo sich die Wettkämpfe über Monate hinweg zogen, schlecht organisiert waren und somit nur wenig Beachtung fanden. Die Olympischen Zwischenspiele 1906 in Athen wurden da als Rettung angesehen.
Die Zahl der teilnehmenden Athleten stieg dabei ständig. So traten zu den Sommerspielen 2008 in Peking über 11000 Athleten aus 204 Ländern zu den Wettbewerben an.
In den Jahren 1908 und 1920 fanden erstmals auch Wintersportarten ihren Weg in die Olympischen Spiele und sollten aufgrund des großen Erfolgs seitdem weitergeführt werden.
Die Paralympics als Wettkämpfe behinderter Sportler schließen sich seit 1960 den Olympischen Sommerspielen und seit 1976 auch den Winterspielen an. Weiterhin gibt es die Olympischen Spiele seit 2010 auch für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren.
Diese sportlichen Festspiele sind mittlerweile so weit gewachsen, dass fast jedes Land von einem Sportler vertreten wird. Das brachte auch negative Folgen mit sich, in Form von Doping, Bestechung, Terrorismus und Boykott.
Doch die jeweiligen Gastgeberländer dürfen sich mit Würde der Welt präsentieren und zuvor unbekannten Athleten kann die Möglichkeit eines internationalen Aufstiegs zugetragen werden.







