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Die olympischen Spiele

Die Olympischen Spiele sind die regelmäßig ausgetragenen Sportwettkampfveranstaltungen in den verschiedensten Disziplinen in Sommer und Winter, wobei Athleten und Mannschaften gegeneinander antreten. Organisiert werden diese Spiele vom Internationalen Olympischen Komitee.

Die Olympischen Spiele der Neuzeit führte man in 1894 in Anknüpfung und wieder aufleben Lassen der antiken Festspiele ein.

Olympia / euzesio

Damals begründete sich der Begriff „Olympiade“ für den Zeitraum der vier Jahre, die stets zwischen den Spielen lagen. Olympia war der Austragungsort auf der Halbinsel Peloponnes. Anfangs gab es nur einen Wettlauf, so weit wie das Stadion war, doch die Spiele gewannen immer mehr an Bedeutung. Damals noch religiöses Fest zu Ehren des Göttervaters Zeus und des Helden Pelops und nicht Sportveranstaltung, wie heute bekannt, dauerten die Spiele fünf Tage, bei denen der erste von Zeremonien und Weihungen gekennzeichnet war. Neben den Sportarten, bei denen es äußerst brutal und zum Teil auch tödlich zuging, waren auch musische Wettbewerbe wichtig.

Bei der Wiederbegründung sollten die olympischen Sommer- und Winterspiele dann als „Treffen der Jugend der Welt dienen“ . Die ersten Spiele der Neuzeit, noch früher in der Zeit, erwies sich seit der Antike als größtes sportliches Ereignis, obwohl nur 250 Athleten daran teilnahmen. Eine Krise erlitten sie allerdings bei der Veranstaltung von 1900 in Paris und 1904 in St.Louis, wo sich die Wettkämpfe über Monate hinweg zogen, schlecht organisiert waren und somit nur wenig Beachtung fanden. Die Olympischen Zwischenspiele 1906 in Athen wurden da als Rettung angesehen.

Die Zahl der teilnehmenden Athleten stieg dabei ständig. So traten zu den Sommerspielen 2008 in Peking über 11000 Athleten aus 204 Ländern zu den Wettbewerben an.

In den Jahren 1908 und 1920 fanden erstmals auch Wintersportarten ihren Weg in die Olympischen Spiele und sollten aufgrund des großen Erfolgs seitdem weitergeführt werden.

Die Paralympics als Wettkämpfe behinderter Sportler schließen sich seit 1960 den Olympischen Sommerspielen und seit 1976 auch den Winterspielen an. Weiterhin gibt es die Olympischen Spiele seit 2010 auch für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren.

Diese sportlichen Festspiele sind mittlerweile so weit gewachsen, dass fast jedes Land von einem Sportler vertreten wird. Das brachte auch negative Folgen mit sich, in Form von Doping, Bestechung, Terrorismus und Boykott.

Doch die jeweiligen Gastgeberländer dürfen sich mit Würde der Welt präsentieren und zuvor unbekannten Athleten kann die Möglichkeit eines internationalen Aufstiegs zugetragen werden.