Olympia 2018 in Pyeongchang
Stets wird die Frage des Olympiastandortes neu gestellt. Für die Spiele im Jahr 2018 wurde Pyeongchang gewählt. Die Region will jetzt der neue Wintersportort von ganz Asien werden.
Die Bevölkerung feiert, denn die Olympischen Spiele sind immerhin von sehr hoher Bedeutung und bringen viel Geld ins Land. Die Bewohner fühlen sich geehrt der Austragungsort für das Spektakel sein zu dürfen. Die Region in Südkorea ist bislang eher unangetastet geblieben. Der Aufschwung der mit den Spielen einkehren wird wird sich langfristig positiv auf die Region auswirken. Insgesamt sollen 230.000 neue Arbeitsplätze entstehen.
In der guten Stimmung gehen die Kosten für die Investitionen völlig unter. Die komplette Wirtschaft Asiens soll von dem Standort für die Austragung profitieren. Auch Sponsoren wie Hyundai oder Korean Air nutzen die Spiele für ihr ganz eigenes Marketing. In Südkorea ist die Stimmung auf jeden Fall auf dem Höchstpunkt. Man sieht sich selbst als innovatives Zentrum dass die Winterspiele im Jahre 2018 einzigartig werden lassen will.
Niemand zweifelt an den Fähikgkeiten des Landes als Wirtschaftsunternehmen. Immerhin wurden hier im Jahre 1988 auch schon die Sommerspiele ausgetragen. Südkorea kann zudem ganz schön angeben. Denn Immerhin hatten sie auch schon die Ehre die Leichtathletik WM und die Fußball WM auszurichten. Mit der geplanten Austragung der Winterspiele stehen sie ganz oben im Ranking der bekanntesten Sportaustragungsorte.
Was das alles im Einzelfall heißen wird und was noch so alles schief gehen wird, wird sich in den nächsten Jahren heraus stellen. Vielleicht übernehmen sich die Asiaten hier ein bisschen, denn immerhin wollen sie alles stets ganz besonders gut machen. Für die Bevölkerung bestehen hier keine Bedenken, sie freuen sich auf die Spiele, auch wenn bis dahin erst ein mal noch sieben Jahre vergehen werden.

Pyeonchang, Foto: International Olympic Committee_Flickr
Schlecht besuchtes Tennis-Turnier
Die goldenen Zeiten des deutschen Tennis sind vorbei. Zeiten in denen sowohl die Männer als auch die Frauen überzeugten. Man denkt mit Ehrfurcht an das Jahr 1989 zurück, als Boris Becker und Steffi Graf beide das Wimbledon Turnier gewannen und somit das Double nach Deutschland holten. Nun kennt man Boris Becker nur noch aus diversen TV-Formaten und seinen ganzen Frauen Geschichten.

Tennis / State Records NSW
Wie es aussieht werden solche goldene Zeiten auch nicht so schnell wieder kommen. Bestes Beispiel ist das von Michael Stich jährlich organisierte Turnier in Rothenbaum bei Hamburg. So waren die deutschen Teilnehmer schon besser als in den letzten Jahren und erreichten alle das Achtelfinale. Der beste Deutsche Spieler Florian Mayer erreichte sogar das Viertelfinale. Jedoch beginnt de Erfolg eines Sports nicht auf dem Platz, sondern bei den Unterstützern. So strich Hamburg die eigentlich versprochenen 200 000 Euro für das Turnier. Außerdem war das Stadion recht leer, was für eine nicht ganz schöne Kulisse sorgte. Gut am Finaltag war auch ein wirklich schlechtes Wetter. So war dieser Julisonntag mit seinen 15 Grad und Nieselregen auch noch der schlechteste in der Wetteraufzeichnung. Doch bei den anderen Spielen war auch nicht viel mehr los. So wurde das Stadion bereits von 13 000 auf 7 000 Plätze reduziert, da Stich selbst sagt, dass man so ein großes Stadion in absehbarer Zeit in Deutschland nicht mehr füllen wird. Denn selbst vor ein paar Jahren als sich hier Nadal und Federer im Finale standen war das Stadion nicht voll.
Immerhin erwies es sich als beliebte Maßnahme die Nebenfelder zu öffnen und den Fans somit freien Eintritt dorthin zu gewähren. Dort waren die Ränge voller und belebter, was auch den Spielern zu Gute kam, da es vor vollen Rängen einfach viel mehr Spaß macht zu spielen.
Sportförderung in Deutschland
Deutschland kann was seine sportlichen Leistungen bei Wettkämpfen angeht insgesamt recht zufrieden sein. So findet man die Deutschen selten ganz hinten im Feld. Bei vielen Sachen mischen sie vorne mit und einigen Disziplinen sind wirklich Weltklasse und kämpfen um die Goldmedaille. Aus nationaler Sicht herrscht dort also volle Zufriedenheit. So aber nicht aus Sicht der Verbände. Was die Fördergelder angeht, so fühlt sich jeder irgendwie benachteiligt. Denn jeder Sport bzw. jeder Verband wird vom DOSB (welcher 2006 aus dem Deutschen Sportbund und dem Nationalen Olympischen Komitee entstand) mit verschiedenen Fördermitteln gefördert. So heimst der Turnerverband einen Großteil ein, während für die neuen olympischen Sportarten wie Rugby oder Golf kaum noch etwas übrig bleibt.
Was am meisten kritisiert wird ist dabei die Tatsache, dass die “Zielvereinbarungen” zwischen dem DOSB und den olympischen Spitzenverbänden geheim gehalten werden. Somit ist keinem klar, wofür welcher Verband welches Geld bekommt und für welche Leistungen er noch zusätzliches Geld bekommen könnte. So sind die Verantwortlichen aber auch gar nicht erpicht darauf, dass mehr Transparenz entsteht. Man befürchtet große Streitereien und Neider der kleineren Verbände auf die großen Verbände. Dies möchte man mit den Geheimhaltungen unter anderem erreichen. Aber auch der Druck von den Sportlern soll genommen werden. Wenn beispielsweise bekannt wird, dass die Hürdenläufer mit so und so viel Geld gefördert worden sind und dann bei den olympischen Spielen antreten erwartet man einen Platz unter den Medaillen. Wenn sie das nicht leisten können stehen sie sofort in der Kritik. Nicht nur wegen der sportlichen Leistung, sondern vor allem wegen der Leistung im Vergleich mit der finanziellen Förderung.
So bleibt abzuwarten wie sich das ganze entwickelt und ob es eine demokratischere Lösung geben wird als die jetzige, sodass auch kleinere Verbände erfolgreicher werden können.
Die olympischen Spiele
Die Olympischen Spiele sind die regelmäßig ausgetragenen Sportwettkampfveranstaltungen in den verschiedensten Disziplinen in Sommer und Winter, wobei Athleten und Mannschaften gegeneinander antreten. Organisiert werden diese Spiele vom Internationalen Olympischen Komitee.
Die Olympischen Spiele der Neuzeit führte man in 1894 in Anknüpfung und wieder aufleben Lassen der antiken Festspiele ein.

Olympia / euzesio
Damals begründete sich der Begriff „Olympiade“ für den Zeitraum der vier Jahre, die stets zwischen den Spielen lagen. Olympia war der Austragungsort auf der Halbinsel Peloponnes. Anfangs gab es nur einen Wettlauf, so weit wie das Stadion war, doch die Spiele gewannen immer mehr an Bedeutung. Damals noch religiöses Fest zu Ehren des Göttervaters Zeus und des Helden Pelops und nicht Sportveranstaltung, wie heute bekannt, dauerten die Spiele fünf Tage, bei denen der erste von Zeremonien und Weihungen gekennzeichnet war. Neben den Sportarten, bei denen es äußerst brutal und zum Teil auch tödlich zuging, waren auch musische Wettbewerbe wichtig.
Bei der Wiederbegründung sollten die olympischen Sommer- und Winterspiele dann als „Treffen der Jugend der Welt dienen“ . Die ersten Spiele der Neuzeit, noch früher in der Zeit, erwies sich seit der Antike als größtes sportliches Ereignis, obwohl nur 250 Athleten daran teilnahmen. Eine Krise erlitten sie allerdings bei der Veranstaltung von 1900 in Paris und 1904 in St.Louis, wo sich die Wettkämpfe über Monate hinweg zogen, schlecht organisiert waren und somit nur wenig Beachtung fanden. Die Olympischen Zwischenspiele 1906 in Athen wurden da als Rettung angesehen.
Die Zahl der teilnehmenden Athleten stieg dabei ständig. So traten zu den Sommerspielen 2008 in Peking über 11000 Athleten aus 204 Ländern zu den Wettbewerben an.
In den Jahren 1908 und 1920 fanden erstmals auch Wintersportarten ihren Weg in die Olympischen Spiele und sollten aufgrund des großen Erfolgs seitdem weitergeführt werden.
Die Paralympics als Wettkämpfe behinderter Sportler schließen sich seit 1960 den Olympischen Sommerspielen und seit 1976 auch den Winterspielen an. Weiterhin gibt es die Olympischen Spiele seit 2010 auch für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren.
Diese sportlichen Festspiele sind mittlerweile so weit gewachsen, dass fast jedes Land von einem Sportler vertreten wird. Das brachte auch negative Folgen mit sich, in Form von Doping, Bestechung, Terrorismus und Boykott.
Doch die jeweiligen Gastgeberländer dürfen sich mit Würde der Welt präsentieren und zuvor unbekannten Athleten kann die Möglichkeit eines internationalen Aufstiegs zugetragen werden.
Der Fifa- Korruptionsskandal
Mohamed bin Hammam wurde für eine lebenslange Sperre für den Fussballverband verurteilt. Hammam wurde zuvor wegen des Korruptionsskandals des Weltfussball-Verbandes von der Fifa-Ethikkommision angeklagt. Das Urteil soll allerdings erneut angefochten werden.
Mohamed bin Hammam war der ehemalige Fifa-Präsidentschaftskandidat aus Katar bis die Korruptionsaffäre ans Licht kam. Hammam wurde für den Vorwurf Anfang Mai die Funktionäre der karibischen Fussball-Union mit Geldgeschenken in Höhe von jeweils 40.000 Dollar versucht zu bestechen, als schuldig gesprochen worden. Der 62-Jährige wird in der Schweiz Einspruch einlegen.
Das Ethik-Komitee las sein Urteil nach einer zweitägigen Anhörung im Fifa-Hauptquartier in Zürich vor: “Mohamed bin Hammam wird hiermit auf Lebenszeit untersagt, an Aktivität auf nationaler oder internationaler Ebene teilzunehmen, die den Fussball betreffen.” Damit könnte der ehemalige Präsident der Asiatischen Fussball-Konföderation nicht mal Fussball auf der untersten Ebene organisieren. Nach 15 Jahren in der Fifa-Exekutive verliert Hammam alle seine Privilegien. Hammam war seit 1992 in der Fifa-Exekutive und seit 2002 der AFC-Präsident. Er soll als einer der wichtigsten Personen für die Fussball-WM 2022 in Katar gewesen sein, obwohl er nicht im Bewerbungskomitee war.
Zuvor wurden bereits andere Korruptionsaffären ans Licht geführt. Debbie Minguell und Jason Sylvester, beide CFU-Mitglieder, wurden ebenfalls wegen Bestechungsversuchen suspendiert – allerdings nur für 1 Jahr. Jack Warner war Fifa-Vize als er in Verbindung mit Hammams Skandal gebracht wurde. Er trat von allen Ämtern mit sofortiger Wirkung zurück und hat sich damit der Strafe seitens Fifa entzogen. Der Amerikaner Chuck Blazer, der an der Geschichte irgendwie beteiligt war, erhielt nur eine Verwarnung. Er habe nämlich im Mai behauptet, dass gegen gewisse CFU-Funktionäre ermittelt wird, obwohl es nicht stimmte.
Hammam jedoch beteuert weiterhin seine Unschuld und will mit allem möglichen juristischen Mitteln gegen das Urteil ankämpfen. Auf seiner Website schreibt Hammam: “Ich bleibe zuversichtlich, dass der Fall und die gegen mich vorliegenden Beweise schwach und unbegründet sind”, und weiter, “Sie sind nichtig und werden vor Gericht keinen Bestand haben.”
Das olympische Feuer 2012 wird in London gezündet

Olympisches Feuer, Foto: roehricht_flickr
Die Verkündung in Südafrika für die olympischen Winterspiele sorgte für enttäuschte Gesichter bei den deutschen Bewerbern. So hatte man sich mit München eine Menge erhofft. Nun werden diese aber in Südkorea stattfinden.
Zur Austragung der olympischen Sommerspiele 2012 hatte sich Deutschland zwar damals beworben, war aber schon in der Vorentscheidung mit Leipzig gescheitert und hatte somit nicht so große Hoffnung ins Ergebnis gelegt. Es dürfte aber über den Austragungsort trotzdem nicht ganz traurig sein. So finden diese in London statt, was immerhin nicht so weit von Deutschland weg ist (ganz im Gegensatz zu Südkorea) und somit einigen deutschen Fans noch eher die Möglichkeit bietet live zu sein.
So ist London 2012 die erste Stadt, die die olympischen Sommerspiele zum dritten mal ausrichtet. So wählte das IOC diese in Singapur zum Austragungsort. Die Entscheidung war bis zum Ende offen und gilt auch im Nachhinein als eine der spannendsten Entscheidungen in der Geschichte der fünf Ringe. So setzte sich London erst im vierten Wahlgang durch, wobei sie den Konkurrenten Paris besiegten. Zuvor waren schon Moskau, New York und Madrid ausgeschieden. Somit darf London diese Spiele nun nach 1908 und 1948 ein weiteres Mal präsentieren. Die Spiele werden 2012 vpm 27. Juli bis zum 12. August stattfinden und viele Menschen wieder in ihren Bann ziehen.
Interessant ist, dass bei der Entscheidung und Verkündung der olympischen Spiele wirklich eine große Zahl an Prominenz auftauchte. So versprach Jacques Chirac unvergessliche Spiele und George Bush wandte sich per Videoübertragung ans IOC Komitee und stellte klar, dass die amerikanische Regierung voll hinter dieser Olympiade stehe und bereit sei zu 100% spektakuläre Spiele zu veranstalten.Außerdem setzten sich auch Hillary Clinton und Boxlegende Muhammad Ali dafür ein. Russland bekam Unterstützung von seinem Präsidenten Putin, welcher das Komitee bat, eine historische Entscheidung zu treffen und somit Moskau auszuwählen.







