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Diskus: Russische Silber-Gewinnerin gedopt?

Doping

Doping

Ein weiterer Doping-Fall erschüttert die Welt des internationalen Spitzensports. Die Russin Darja Pischtschalnikowa, Diskus-Weltmeisterin 2011 und Olympia-Zweite 2012 in London, droht nun nach einer positiven Dopingprobe eine lebenslange Sperre. Nach Angaben der russischen Anti-Dopingbehörde Rusada, die durch eine Meldung der  Nachrichten-Agentur Itar-Tass bekannt wurden, seien in einer Blutprobe von Spuren von anabolen Steroiden nachgewiesen worden. 

Dies wäre nicht das erste Mal. Bereits im Jahr 2008 soll sie zusammen mit anderen russischen Athleten vor den olympischen Spielen in Peking Dopingproben manipuliert haben. Wegen des damaligen Vergehens war die Sportlerin schon zwei Jahre und neun Monate gesperrt gewesen, nun droht ihr eine lebenslange Sperre. 

Innerhalb weniger Tage war der Fall Pischtschalnikowa der zweite Paukenschlag, der die russische Sportwelt erschütterte. Kurz zuvor wurde bereits die frühere Europameisterin über 10.000 Meter und Olympia-Vierte Inga Abitowa wegen eines Doping-Vergehens gesperrt worden. Auch der Ringer Soslan Tigijew aus Usbekistan musste seine Bronzemedaille aus London vor wenigen Tagen zurückgeben. Ihm wurde im August der Konsum von Methylhexaneamin, einem verbotenen Stimulanzmittel, nachgewiesen.

Zehn internationale Athleten wurden damit nach den Olympischen Spielen von London schon des Dopings überführt. Der prominenteste Fall war die Überführung der Olympiasiegerin im Kugelstoßen Nadeschda Ostaptschuk. Ihr wurde in zwei Proben die Nutzung des Steroids Metenolon nachgewiesen worden. 

Damit werden wohl auch wieder die Stimmen laut, die sich für eine noch strengere und umfassendere Kontrolle der Sportler und Sportlerinnen aussprechen. Doch es ist fraglich, wie viel das bringt. Fakt ist, dass schon seit Jahrzehnten die Pharmaindustrie und die Dopingärzte dem Kontrollsystem immer einen Schritt in der technischen Entwicklung und in der Forschung voraus, und daher meist nur nachträglich zu überführen sind. Eine Alternative wäre die allgemeine Erlaubnis zur Nutzung von leistungssteigernden Mitteln aller Art, diese würde jedoch wohl nicht in Einklang mit dem olympischen Gedanken zu bringen sein.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Jan Skwara

Paralympics: Pistorius mit Staffel zu Gold und Weltrekord!

Im Stadion von London schafft die südafrikanische Staffel Gold und einen neuen Weltrekord - Foto von: © Bauer Alex - Fotolia.com

Im Stadion von London schafft die südafrikanische Staffel Gold und einen neuen Weltrekord - Foto von: © Bauer Alex - Fotolia.com

Der Superstar der Paralympics in London, Oscar Pistorius aus Südafrika, hat es geschafft. Der Läufer mit den Unterschenkelprothesen gewann als Mitglied der südafrikanischen 4×100 Meter Staffel Gold mit seiner Mannschaftund das in Weltrekordzeit. Das Team lief die Distanz in 41,78 Sekunden. Als Schlussläufer besiegte der 25-jährige den Brasilianer Alan Oliveira, der ihn wenige Tage zuvor noch auf der 200 Meter Sprintdistanz auf den zweiten Platz verwiesen hatte.

Deutsche Bronzemedaille am grünen Tisch

Hinter Südafrika und Brasilien belegte die US-Staffel den dritten Rang, gefolgt von China und Deutschland. Nachträglich wurde die brasilianische und US-amerikanische aber wegen irregulärer Wechsel disqualifiziert, was die Silbermedaille für China und Bronze für Deutschland am grünen Tisch bedeutete. Die deutsche Auswahl trat in der Besetzung Markus Rehm, Heinrich Popow, David Behre und Wojtek Czyz an und kam mit einer Zeit von 45,23 Sekunden ins Ziel. Popow dazu: „Das ist Wahnsinn. Schon mit der Zeit hätte es gar nicht besser laufen können, denn wir hatten als einzige Staffel zwei Oberschenkel-Amputierte dabei.” Czyz ergänzte: „Das war ein richtig geiler Lauf.”

Pistorius`Kampf um Olympia-Teilnahme

Wenige Stunden vor dem Finale der Staffeln hatte Pistorius bereits die Qualifikation für das 100-Meter-Rennen mit einem Sieg im Vorlauf erfolgreich absolviert. Pistorius, der auch als „fastest man without legs“ und „Bladerunner“ bezeichnet wird, erlangte internationale Bekanntschaft beim Versuch, sich über ein Gerichtsurteil die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking zu ermöglichen. Diese wurde ihm verweigert, doch der internationale Sportgerichtshof CAS hob diese Entscheidung mit der Begründung auf, die Prothesen böten zwar gewisse läuferische Vorteile, hätten jedoch in anderen Rennsituationen auch deutliche Nachteile im Vergleich zur menschlichen Anatomie. Durch die kurze Zeit zwischen Urteil und olympischen Wettkämpfen schaffte es Pistorius damals nicht, die nötigen Qualifikationsnormen zu erfüllen. Bei den Spielen in London gelang ihm dieses und er startete als erster beidseitig amputierter Athlet bei Olympischen Sommerspielen.

Nach der Friedrich-Nominierung: Es brodelt im Hochsprung

© emeritus2010 - Fotolia.com

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Die Nominierung von Ariane Friedrich, Hochsprung-Rekordhalterin, als Vertreterin des deutschen Hochsprungs bei den diesjährigen olympischen Spielen in London hat nun für einige Kritik gesorgt. Denn die Hochsprung-Athletin reist nur mit einer Wildcard nach England. So gab der Deutsche Olympische Sportbund einem Antrag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes auf eine Ausnahmeregelung für Friedrich statt. Diese war aufgrund eines Magen-Darm-Infektes nicht bei den Europameisterschaften in Finnland dabei und konnte bisher auch nicht die Norm von 1,95 Metern erreichen.

Vor allem Ulrike Nasse-Meyfarth und Rainer Henkel kritisieren Friedrich und deren Nominierung scharf. Rainer Henkel, Ex-Mann von Heike Henkel, bemängelt vor allem, dass Friedrich nur hochgejubelt werde, aber wenn es  wirklich darauf ankommt, keine Leistung zeigen würde. Ulrike Nasse-Meyfahrt, selbst Olympiasiegerin im Hochsprung, glaubt außerdem, dass Friedrich auch wegen ihres schrillen Äußeren bevorzugt wurde. Was die Betroffene selbst sagt ist nicht bekannt. Ariane Friedrichs Trainer Günter Eisinger hat bis zum Beginn der Spiele eine Pressesperre erteilt. Er sieht die Zulassung Friedrichs zu Olympia gerechtfertigt. Aufgrund ihrer früheren Leistungen und weil sie in dieser Saison zweimal die B-Norm erfüllen konnte. Diese liegt bei 1,92 Meter. Außerdem hat Friedrich bereits die amtierende Hallenweltmeisterin Chaunte Lowe besiegt.

Bisher wurde Friedrich auch nur per Telefon über die Nominierung informiert, eine offizielle Einladung fehlt noch. Trotzdem steht die Reise nach London fest im Terminplan der deutschen Hochspringerin. Bis zu Olympia bliebt noch etwas Zeit zu trainieren. Am 9. August um 9:30 Uhr morgens beginnt die Qualifikation für das Finale im Hochsprung der diesjährigen Olympischen Sommerspiele in London. Friedrich’s Ziel ist eine Platzierung unter den besten 12, denn nur so kann sie auch ins Finale am 11. August einziehen. Ihr Trainer ist zuversichtlich, dass sie die verlangte Höhe von 1,95 Metern, trotz aller Kritik, erreichen wird.      

Olympia für die deutschen Volleyballer?

© terex - Fotolia.com

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Am kommenden Wochenende wird es ernst für die deutschen Volleyballer. In Berlin bekommen sie die letzte Chance, doch noch bei den Olympischen Spiele in Londen dabei zu sein. Beim Qualifikationsturnier in der Max-Schmeling-Halle müssen sich die deutschen Männer gegen die Teams aus Indien, Kuba und Tschechien durchsetzen, um nach 2008 in Peking auch bei der Olympiade in Großbritanniens Hauptstadt teilnehmen zu dürfen. Ganz nebenbei würde sie dem deutschen Ballsport behilflich sein, denn der wird in London nur mager vertreten sein. Weder Fuß- oder Hand- noch Basket- oder Wasserball: deutsche Beteiligung sucht man vergeblich. Einzig die Hockey-Mannschaften der Damen und Herren halten die deutsche Fahne hoch.

Wenn alles gut läuft, werden auch die deutschen Volleyballer ins olympische Spielgeschehen eingreifen können. Vorher aber muss alles passen. Schon gegen Indien stehen die Deutschen unter enormen Druck, hoffen aber auf ihre Heimstärke und die Unterstützung zahlreicher Fans. Mit Kuba wartet am Sonnabend ein harter Gegner, den man bereits in der Qualifikation für 2008 bezwingen konnte. Aber auch Tschechien darf nicht unterschätzt werden. Drei Siege und der olympische Traum wäre perfekt.

Dass die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen überhaupt noch die Chance auf Olympia bekommen würde, hätte man angesichts des ernüchternden Ergebnisses bei der EM im vergangenem Jahr und des vorzeitigen Ausscheidens als Letzter der Vorrunde kaum denken können. Doch dem starken Aufwärtstrend mit dem Sieg beim Turnier in der Weltliga sei Dank. Der erst im November 2011 ins Amt gekommene Heynen kann es selbst kaum fassen und sieht allein schon die Teilnahme an dem letzten Quali-Turnier als Riesenerfolg und will so wohl auch ein Stück weit Druck von seinen Jungs nehmen.

Die Kandidaten für Olympia 2020

© Bauer Alex - Fotolia.com

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Madrid, Istanbul, Tokio, Doha und Baku sind die Kandidaten für die olympischen Spiele im Sommer 2020. Alle diese potentiellen Austragungsorte bergen große Risiken – diese zu minimieren ist nun die Aufgabe des Internationalen Olympischen Komitees.

Die spanische Hauptstadt zum Beispiel könnte bald gezwungen sein, ihre Kandidatur zurückzuziehen. Wegen der Rezession auf der iberischen Halbinsel und den begrenzten finanziellen Möglichkeiten des spanischen Staates ist nicht klar, ob die Finanzierung einer Olympiade in Madrid gesichert werden kann.

Der Kandidatur von Istanbul als Austragungsort werden grundsätzlich gute Chancen eingeräumt. Die Geschichte der Stadt sowie die Lage zwischen Asien und Europa machen sie interessant in einer Zeit, in der sich das Olympische Komitee nach Orten umsieht, welche als Tore zu Schwellen- und Entwicklungsländern taugen. Doch die Türken wollen nach Ansicht des IOC zu viel: Sie haben sich auch für die Austragung der Fußball-EM 2020 beworben. Tokio wurde erst als Favorit gehandelt – doch dann kam das Erdbeben und der Tsunami von 2011, und das Land war kurz vor einer atomaren Katastrophe. Manche würden es auch als ungerecht ansehen, zwei Jahre nach den Winterspielen 2018 in Korea auch die Sommerspiele in Ostasien auszutragen.

Dass die Entscheidung auf Doha oder Baku fällt, scheint noch weniger wahrscheinlich. Doha ist die Hauptstadt eines Emirates, welches das IOC seit einem Jahrzehnt äußerst großzügig unterstützt. Wie schon nach der Zusage für die Fußball-WM 2022 würde jedoch die Frage nach der Käuflichkeit der Sport-Events auftauchen. Gegen Baku sprechen die Menschenrechtsverletzungen durch die autokratische Regierung von Aserbaidschan und die noch dürftige Infrastruktur.

Es ist also kein perfekter Kandidat in Sicht. Für das IOC kommt es nun darauf an, an welchem Ort sie die Risiken als am geringsten einschätzt.

Farbenfroh: Das Olympiateam 2012

© Arno Bachert - Fotolia.com

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Ganz London ist in Aufregung, schließlich stehen der Metropole an der Themse die Olympischen Spiele 2012 bevor. Immer mehr Neuigkeiten sickern derweil durch und versprechen so frohe und vor allem bunte Wettkämpfe wie selten. Vor vier Jahren waren es Männer in grauen Anzügen, die auf der Olympiade in Peking Deutschland repräsentierten. Auch die Frauen waren in einem vorsichtigen Orange und Weiß. In London hingegen wird es viel Farbe geben: So will die deutsche Mannschaft in Pink und Hellblau auftreten.

Probeschauen konnte man schon einmal in der Düsseldorfer Messe, wo kürzlich von 21 Sportlern das Outfit der deutschen Truppe in London präsentiert wurde. Alles ist komplett neu: Jacken, Hosen und Schuhe sind so lebendig und bunt wie selten.

Für das Kostüm ist nicht wie vor vier Jahren Betty Barclay zuständig, sondern Willy Bogner. Der ist seit den Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen im Jahre 1936 durchgängig für die Outfits der Wintersportler zuständig gewesen und darf dieses Jahr erstmals auch zeigen, dass ihm ebenso der Sommer liegt. Nach der Modeschau in Düsseldorf ist klar, dass es sich dabei um eine ausgezeichnete Wahl handelt und Bogners Kostüme alles andere als enttäuschen.

Dass Olympia farbenfroh und ausgelassen sein darf, scheint sich Willy Bogner zum Motto gemacht zu haben: Pink und hellblau dominieren die Jacken und sind ja ohnehin Trendfarben. Rund 400 Sportler, 170 Teilnehmer der Paralympics und die mehr als 400 Betreuer bekommen das Outfit, das mit zahlreichen Accessoires rund 70 Einzelstücke umfasst. Neben dem Outfit von Bogner sind auch Produkte von Adidas und dem Schuhhersteller Sioux vertreten. Insgesamt kosten die Outfits rund zwei Millionen Euro und machen damit ein Drittel der Gesamtkosten für das deutsche Olympia-Team aus. Besonders engagierte Sportbegeisterte können sich auch Original-Outfits bestellen: Jedenfalls mit genug Kleingeld. Die hellblaue Wendejacke „London“ gibt es zum Beispiel ab 649 Euro. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich das deutsche Team in London so lebendig zeigt wie ihre Outfits!

Touristenströme für Olympia 2012 in London

London © Edyta Pawlowska - Fotolia.com

London © Edyta Pawlowska - Fotolia.com

Im Sommer 2012 beginnen die Olympischen und Paralympischen Spiele in London. Viele Europäer haben daher die Möglichkeit, zum größten sportlichen Event der Welt zu reisen und die einzigartige Atmosphöre mitzuerleben. Aufgrund des großen Touristenansturmes ist aber schon jetzt klar, dass es womöglich einige Probleme mit dem öffentlichen Nah- und Autoverkehr geben wird. Für Touristen ist es wichtig, sich vorher gründlich über alles zu informieren, um spätere Probleme zu vermeiden.

Bei den einzelnen Veranstaltungen wird es in der unmittelbaren Nähe nur Parkplätze für Behinderte geben, die im Vorraus gebucht werden müssen. Allerdings wird es in der Nähe der Veranstaltungsorte spezielle Park-and Ride-Plätze geben. Wer nicht auf das Auto angewiesen sein will, kann sich auch vorher schon Bus- und Bahntickets holen, die extra für die Spiele bereitgestellt werden. Einige Veranstaltungen werden auch auf dem Wasserweg erreichbar sein. Mit dem “Spectator Journey Planner” kann man sich die besten Routen raussuchen. Wer schon ein Ticket für ein Event hat, der bekommt eine “Games Travelcard” dazu, mit der man mit der Tube, der DLR und den Londoner Bussen  in den Zonen 1-9 fahren kann.

Der wichtigste Punkt einer Reise ist natürlich der Schlafplatz. Wer für Olympia 2012 in London noch günstige Hotels finden will, sollte sich beeilen. Günstige Zimmerkontigente bieten vor allem die großen Hotelbuchungsportale im Netz. Besuchern stehen über 100.000 Hotelzimmer zur Verfügung. Um sich den besten Preis zu sichern, sollte man früh genug buchen. Neben den Veranstaltungen in London gibt es weitere in Cardiff, Glasgow, Manchester, Coventry, Newcastle, Weymouth und Portland, für die auch eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten bereitstehen, ob nun auf dem Zeltplatz oder in einem Schloss.

London 2012: Sicherheit geht vor

Die Olympischen Sommerspiele 2012 finden in London statt. Vom 27. Juli bis zum 12. August nächsten Jahres wird die Stadt zum bereits dritten Mal als Gastgeber fungieren. Um Sicherheit für alle gewährleisten zu können, werden insgesamt 27.000 Sicherheitskräfte, darunter 12.000 Polizisten und Soldaten der Spezialeinheit SAS ‘Special Air Service’ werden in den Tagen eingesetzt werden. Terror soll in hier keinen Platz finden dürfen. Noch nie war eine Olympische Veranstaltung so geschützt wie im kommenden Jahr. Ca. 700 Millionen Euro sind hierfür eingeplant. Wer glaubt, das wäre ungerechtfertigt, der irrt. Als 2005 die Vergabe der Olympischen Sommerspiele für das Jahr 2012 vergeben wurden, ist einen Tag später vier Bomben der Moslem-Terroristen von Al Kaida in London hochgegangen. Insgesamt starben bei dem Anschlag 56 Menschen. 

doch nicht nur die Al Kaida könnte England Probleme bereiten, auch die Fundamentalisten der irischen Separatisten könnten gefährlich werden. Doch wie schützt man sich vor dieser Gefahr? 

Die Spezialeinheit SAS werden an der Themse einen Stützpunkt bauen, der die Menschen vor Anschlägen aus dem Wasser schützen soll. Weshalb die Gefahr vom Wasser ausgehen könnte? Das Olympiastadion befindet sich auf einer Insel. Diese ist von mehreren Flüssen umzäunt. Im Notfall müssten alle, die sicher auf der Insel befinden auch über das Wasser evakuiert werden. Neben Notfall-Schiffen, spielen auch Hubschrauber eine große Rolle. Die eingesetzte  Spezialeinheit erhält zudem einen Schutzanzug. Dieser soll gegen Anschläge mit Biowaffen und Chemie schützen. Die SAS bereitet sich bereits seit Monaten auf die Olympischen Spiele vor. Sie sind bestens vorbereitet. 

Weitere wichtige Maßnahme, sind die Kontrollen der Gäste beim Einlass. Jeder Besucher muss am Eingang viel Zeit einplanen, denn die Sicherheit hat höchste Priorität. Insgesamt werden die Sportfans von ca. 400 Schleusen mit Metalldetektoren und Röntgengeräten abgescannt. 

Das olympische Feuer 2012 wird in London gezündet

Olympisches Feuer, Foto: roehricht_flickr

Die Verkündung in Südafrika für die olympischen Winterspiele sorgte für enttäuschte Gesichter bei den deutschen Bewerbern. So hatte man sich mit München eine Menge erhofft. Nun werden diese aber in Südkorea stattfinden.

Zur Austragung der olympischen Sommerspiele 2012 hatte sich Deutschland zwar damals  beworben, war aber schon in der Vorentscheidung mit Leipzig gescheitert und hatte somit nicht so große Hoffnung ins Ergebnis gelegt. Es dürfte aber über den Austragungsort trotzdem nicht ganz traurig sein. So finden diese in London statt, was immerhin nicht so weit von Deutschland weg ist (ganz im Gegensatz zu Südkorea) und somit einigen deutschen Fans noch eher die Möglichkeit bietet live zu sein.

So ist London 2012 die erste Stadt, die die olympischen Sommerspiele zum dritten mal ausrichtet. So wählte das IOC diese in Singapur zum Austragungsort. Die Entscheidung war bis zum Ende offen und gilt auch im Nachhinein als eine der spannendsten Entscheidungen in der Geschichte der fünf Ringe. So setzte sich London erst im vierten Wahlgang durch, wobei sie den Konkurrenten Paris besiegten. Zuvor waren schon Moskau, New York und Madrid ausgeschieden. Somit darf London diese Spiele nun nach 1908 und 1948 ein weiteres Mal präsentieren. Die Spiele werden 2012 vpm 27. Juli bis zum 12. August stattfinden und viele Menschen wieder in ihren Bann ziehen.

Interessant ist, dass bei der Entscheidung und Verkündung der olympischen Spiele wirklich eine große Zahl an Prominenz auftauchte. So versprach Jacques Chirac unvergessliche Spiele und George Bush wandte sich per Videoübertragung ans IOC Komitee und stellte klar, dass die amerikanische Regierung voll hinter dieser Olympiade stehe und bereit sei zu 100% spektakuläre Spiele zu veranstalten.Außerdem setzten sich auch Hillary Clinton und Boxlegende Muhammad Ali dafür ein. Russland bekam Unterstützung von seinem Präsidenten Putin, welcher das Komitee bat, eine historische Entscheidung zu treffen und somit Moskau auszuwählen.