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Die Geschichte der Olympischen Spiele

Quelle: Flickr/http2007

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Das wohl bekannteste Sportfest der Welt sollte jedem ein Begriff sein, doch nur wenige wissen über die genauen Hintergründe der Olympischen Spiele Bescheid. Mehr als 4.000 Jahre reicht diese Tradition zurück – bis ins antike Griechenland. Die erste gut erhaltene Siegerliste stammt aus dieser Epoche, genauer dem Jahr 776 vor Christus. Damals wurde gespielt, um die Götter zu besänftigen, heute geht es eher um die Völkersverständigung. Aber auch das berühmte Motto der Römer kann für damals wie heute angewendet werden: Gebt der Bevölkerung Brot und Spiele!

Los ging es mit den Olympischen Spielen auf dem heiligen Berg von Olympia, der auf der Halbinsel Peloponnes liegt. Unter den zahlreichen griechischen Volksfesten, die alle mehr oder minder der Huldigung der vielen Götter dienten, waren die Olympischen Spiele mit Abstand die bedeutendsten. Zunächst gab es nur die Disziplin des Stadionlaufs, der 192,27 Meter lang ging. Der Gewinner dieses Wettlaufs hatte dann die Ehre, das Feuer vor dem Zeus-Tempel zu entfachen und erhielt einen Olivenkranz.

Im Laufe der Jahre kamen immer weitere Disziplinen dazu und die Spiele dauerten folglich immer länger: Diskuswerfen, Weitsprung, Speerwerfen, Ringkampf, Reiten, Pferderennen und Boxen. Bei den Leicht- und Schwerathlektik-Wettbewerben traten übrigens alle Sportler komplett nackt an. Doch nicht nur um Sport ging es damals, die Olympischen Spiele wurden auch als Forum für Politik und Wirtschaft genutzt. Auch Theater und Konzerte gab es. Zuschauen durften nur unverheiratete Männer, die sich nichts hatten zu Schulden kommen lassen: Für Frauen gab es eigene Wettkämpfe, die Heräen. Übrigens wurden damals nur die Sieger geehrt, der zweite oder dritte Platz bedeutete Nichts.

Ungefähr 400 Jahre nach Christi Geburt war erst einmal Schluss mit den Spielen: Der römische Kaiser Theodosius I. empfand die mit den Wettkämpfen verbundene Götter-Huldigung als veraltet und verbot die Spiele. Erst 1896 kam es zur Neuauflage, im Jahr 1924 zum ersten Mal auch zu Olympischen Winterspielen. Bis zum Jahr 1994 fanden jedes Jahr Sommer- wie Winterspiele statt, mittlerweile wechseln sie sich jedes Jahr ab. Heutzutage dauern die Wettkämpfe gut zwei Wochen und umfassen im Sommer 28 Sportarten. Auch ein Wettkampf für behinderte Sportler, die Paralympics, finden seit 1960 regelmäßig statt.

Mach es noch einmal, Birgit!

Birgit Fischer von insm/Flickr.com

Birgit Fischer von insm/Flickr.com

Birgit Fischer in die Kanufahrerin schlechthin in Deutschland. Mittlerweile ist sie 49 Jahre alt und gehört zum alten Eisen. Denkste! Denn immerhin plant sie ein Comeback. Um genauer zu sagen schon das vierte. Denn immer wieder verkündete Birgit ihren Rücktritt vom Rücktritt. Was war dann die Folge? Immer wieder gewann sie Gold und überzeugte somit jeden einzelnen Kritiker und stemmte wirklich eine Mammutaufgabe in diesem Alter. So wird sie nun bei den nächsten olympischen Spielen schon 50 Jahre alt sein. Natürlich hoffen alle, dass sie auch dort wieder überzeugt und das Edelmetall mit nach Hause bringt. Selbst wenn es dann nur Silber und nicht Gold werden würde, wäre wahrscheinlich niemand enttäuscht sondern wirklich stolz auf sie. Außer sie selbst vielleicht.

Doch erst einmal muss die Ruderin es schaffen ins deutsche Nationalteam zu kommen, was nun wirklich keine leichte Aufgabe ist. Dort befinden sich wirklich starke Ruderinnen welche gerade bei der WM in Ungarn immerhin Silber für sich beanspruchen durften und überzeugten. Doch wenn Birgit Fischer ihr Comeback ankündigt dann macht sie ernst. Das hat sie in den letzten Jahren bewiesen und so wird sie auch dieses Jahr wieder sehr hart arbeiten und trainieren. Denn nicht nur aufgrund der Konkurrenz, sondern auch wegen ihrem fortgeschritten Alter wird es das härteste Comeback, was sie je unternommen hat.

Auch ihre Nichte Fanny könnte vielleicht ein Comeback starten. Diese befindet sich aus Motivationsgründen zurzeit in einer Pause und wollte nicht verkünden wie lange diese dauern sollte. Doch da nun ihre Tante wieder zurückkommt könnte das vielleicht Motivation genug für die Olympiasiegerin von 2008 sein, sodass man vielleicht Tante und Nichte bald wieder zusammen in einem Zweier bewundern und anfeuern kann.

Karl-Heinz Rummenigge: Fifa ist ein Korruptionsstadl

Karl-Heinz Rummenigge, Foto: maxiaurelius_flickr

Der Bayern Boss, Karl-Heinz Rummenigge, bezeichnet die Fifa einen Korruptionsstadt und kritisiert den DFB-Präsidenten Theo Zwanziger. Sicherlich verfolgt Rummenigge damit auch eigenes Interesse.

Mit seiner Aussage löste der Vorstandschef des FC Bayern München eine Debatte um das Fussballfunktionärswesen in Deutschland aus. Der Theo Zwanziger wurde erst neulich in die Fifa-Exekutive gewählt. Zwanziger steht eindeutig auf der Seite von Blatter, was Rummenigge nun als nicht “sehr klug” bezeichnet. Weiterhin kommentierte er “Blatter stets zu verteidigen, obwohl die ganze Welt weiß, wie es wirklich ist.”

Bisher hatte Zwanziger überwiegend positive Stimmen für seine Politik erhalten. So eine harsche Kritik war noch nie in der Öffentlichkeit zu hören. Zwanziger zeigt sich wie immer dünnhäutig. Der Funktionär, der gerade es Franz Beckenbauer als deutschen Vertreter abgelöst hatte, antwortete: “Ich finde es befremdlich, dass nach Uli Hoeneß nun auch Karl-Heinz Rummenigge in dieser Sache den Weg über die Öffentlichkeit sucht, statt zunächst einmal persönlich mit mir zu sprechen.” Die ihm gegenüberliegenden Vorwürfe bezeichnete der DFB-Präsident als “nicht nachvollziehbar”.

Rummenigge scheint aber nicht den Streit bei Seite legen zu wollen. Er griff erneut Zwanziger an: “Ich werde es nicht länger akzeptieren, dass uns Menschen führen, die nicht ernsthaft und sauber arbeiten”, hieß es bei einem Interview mit der englischen Tageszeitung “The Guardian”. Auf die Taten nach seinen Aussagen lässt Rummenigge warten. Es wird auch kaum möglich sein.

Franz Beckenbauer wusste es in seiner Position sofort. Theo Zwanziger ist gerade dabei anhand von einigen Erfahrung zu merken, dass eine Revolution der Fifa nicht möglich sein wird. Rummenigge ist zudem ein Außenstehender, der Blatter kaum stürzen wird können. Die Fifa hat sich eben von der normalen Fussballweit entfernt, und so etwas wie Harmonie in den geschlosenen Reihen muss die Besatzung der Fifa wohl in den örtlichen Kleinanzeigen neu bestellen.

 

Heimpleite für Vettel

Es sollte Vettels erster Sieg vor heimischer Kulisse werden. Doch leider reichte es am Ende nicht einmal zu einem Podiumsplatz. Vettel landete auf Platz 4. Sein Kollege Mark Webber, von Pole Position gestartet, erreichte nur Platz 3 im Rennen. Somit ist dies das schlechteste Ergebnis der Saison für Red Bull. Aber auch für Vettel, der in dieser Saison auf dem Podium noch nicht einmal gefehlt hat.

So sagte Vettel nach dem Rennen, dass die Konkurrenz einfach sehr stark aufgeholt hätte und der vierte Platz das Maximum war, was er erreichen konnte. So gewann das Rennen im Mercedes Lewis Hamilton, dicht gefolgt von Fernando Alonso im Ferrari. So musste sich Vettel auch schon böse Kommentare von Kritikern anhören. Unter anderem, dass Vettel nur aus der ersten Reihe gewinnen könne, wenn er also beim Start schon vorne anfängt. Tatsächlich zeigt die Statistik, dass Vettel fast alle Rennen die er gewann aus der ersten Startreihe begann. Jedoch muss man auf der anderen Seite sagen, dass Vettel den Großteil seiner Rennen auch aus der ersten Reihe startete und somit auch im Qualifying zeigte, ob ihm die Strecke liegt oder nicht.

Und einmal ganz ehrlich: Nach diesem Ergebnis kann man doch nicht wirklich ernsthafte Kritik an Vettel oder Red-Bull üben. Immerhin ist der dritte und vierte Platz als schlechtestes Ergebnis doch nun wirklich ein Luxus-Problem. So hat Red-Bull in der Konstrukteurswertung seinen Vorsprung sogar ausgebaut. Und selbst in der Fahrerwertung hat Vettel bei noch bleibenden 9 Rennen 77 Punkte Vorsprung auf seine Verfolger. Das heißt selbst wenn ein anderer Fahrer alle restlichen Rennen gewinnt genügen Vettel auch noch vier 3. Plätze und fünf 2. Plätze. Und selbst dieses Szenario ist unwahrscheinlich, da sich die Verfolger gegenseitig die Punkte klauen.

Also liebe Kritiker: Ein vierter Platz ist wirklich kein schlechtes Ergebnis!

Sebastian Vettel, Foto: cerdolfo_flickr

Der Fifa- Korruptionsskandal

Mohamed bin Hammam wurde für eine lebenslange Sperre für den Fussballverband verurteilt. Hammam wurde zuvor wegen des Korruptionsskandals des Weltfussball-Verbandes von der Fifa-Ethikkommision angeklagt. Das Urteil soll allerdings erneut angefochten werden.

Mohamed bin Hammam war der ehemalige Fifa-Präsidentschaftskandidat aus Katar bis die Korruptionsaffäre ans Licht kam. Hammam wurde für den Vorwurf Anfang Mai die Funktionäre der karibischen Fussball-Union mit Geldgeschenken in Höhe von jeweils 40.000 Dollar versucht zu bestechen, als schuldig gesprochen worden.  Der 62-Jährige wird in der Schweiz Einspruch einlegen.

Das Ethik-Komitee las sein Urteil nach einer zweitägigen Anhörung im Fifa-Hauptquartier in Zürich vor: “Mohamed bin Hammam wird hiermit auf Lebenszeit untersagt, an Aktivität auf nationaler oder internationaler Ebene teilzunehmen, die den Fussball betreffen.” Damit könnte der ehemalige Präsident der Asiatischen Fussball-Konföderation nicht mal Fussball auf der untersten Ebene organisieren. Nach 15 Jahren in der Fifa-Exekutive verliert Hammam alle seine Privilegien. Hammam war seit 1992 in der Fifa-Exekutive und seit 2002 der AFC-Präsident. Er soll als einer der wichtigsten Personen für die Fussball-WM 2022 in Katar gewesen sein, obwohl er nicht im Bewerbungskomitee war.

Zuvor wurden bereits andere Korruptionsaffären ans Licht geführt. Debbie Minguell und Jason Sylvester, beide CFU-Mitglieder, wurden ebenfalls wegen Bestechungsversuchen suspendiert – allerdings nur für 1 Jahr. Jack Warner war Fifa-Vize als er in Verbindung mit Hammams Skandal gebracht wurde. Er trat von allen Ämtern mit sofortiger Wirkung zurück und hat sich damit der Strafe seitens Fifa entzogen. Der Amerikaner Chuck Blazer, der an der Geschichte irgendwie beteiligt war, erhielt nur eine Verwarnung. Er habe nämlich im Mai behauptet, dass gegen gewisse CFU-Funktionäre ermittelt wird, obwohl es nicht stimmte.

Hammam jedoch beteuert weiterhin seine Unschuld und will mit allem möglichen juristischen Mitteln gegen das Urteil ankämpfen. Auf seiner Website schreibt Hammam: “Ich bleibe zuversichtlich, dass der Fall und die gegen mich vorliegenden Beweise schwach und unbegründet sind”, und weiter, “Sie sind nichtig und werden vor Gericht keinen Bestand haben.”

Das olympische Feuer 2012 wird in London gezündet

Olympisches Feuer, Foto: roehricht_flickr

Die Verkündung in Südafrika für die olympischen Winterspiele sorgte für enttäuschte Gesichter bei den deutschen Bewerbern. So hatte man sich mit München eine Menge erhofft. Nun werden diese aber in Südkorea stattfinden.

Zur Austragung der olympischen Sommerspiele 2012 hatte sich Deutschland zwar damals  beworben, war aber schon in der Vorentscheidung mit Leipzig gescheitert und hatte somit nicht so große Hoffnung ins Ergebnis gelegt. Es dürfte aber über den Austragungsort trotzdem nicht ganz traurig sein. So finden diese in London statt, was immerhin nicht so weit von Deutschland weg ist (ganz im Gegensatz zu Südkorea) und somit einigen deutschen Fans noch eher die Möglichkeit bietet live zu sein.

So ist London 2012 die erste Stadt, die die olympischen Sommerspiele zum dritten mal ausrichtet. So wählte das IOC diese in Singapur zum Austragungsort. Die Entscheidung war bis zum Ende offen und gilt auch im Nachhinein als eine der spannendsten Entscheidungen in der Geschichte der fünf Ringe. So setzte sich London erst im vierten Wahlgang durch, wobei sie den Konkurrenten Paris besiegten. Zuvor waren schon Moskau, New York und Madrid ausgeschieden. Somit darf London diese Spiele nun nach 1908 und 1948 ein weiteres Mal präsentieren. Die Spiele werden 2012 vpm 27. Juli bis zum 12. August stattfinden und viele Menschen wieder in ihren Bann ziehen.

Interessant ist, dass bei der Entscheidung und Verkündung der olympischen Spiele wirklich eine große Zahl an Prominenz auftauchte. So versprach Jacques Chirac unvergessliche Spiele und George Bush wandte sich per Videoübertragung ans IOC Komitee und stellte klar, dass die amerikanische Regierung voll hinter dieser Olympiade stehe und bereit sei zu 100% spektakuläre Spiele zu veranstalten.Außerdem setzten sich auch Hillary Clinton und Boxlegende Muhammad Ali dafür ein. Russland bekam Unterstützung von seinem Präsidenten Putin, welcher das Komitee bat, eine historische Entscheidung zu treffen und somit Moskau auszuwählen.