Das Olympia-Aus für Indien

Tiefschlag: Das IOC hat das Aus für Indien bei Olympia beschlossen

Tiefschlag: Das IOC hat das Aus für Indien bei Olympia beschlossen

Seit längerem herrscht Chaos im Nationalen Olympischen Komitee von Indien (IOA). Nun wurde das IOA vom Internationalen Olympischen Komitee wegen massiver Einmischungen der Politik in den Sport suspendiert. Ursprünglich wollte das IOA am kommenden Mittwoch sein Führungsgremium neu wählen, diese Wahlen werden nun aber wahrscheinlich erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Das IOC verbot die Wahl und führte auch an, das IOA würde sich nicht an die IOC-Charta halten. Der langjährige IOA-Präsident Suresh Kalmadi war erst im Frühjahr 2011 wegen Vorwürfen des Millionenbetrugs zu einer neunmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Im Oktober 2012 hatte er dem öffentlichen Druck dann nachgegeben und seine Kandidatur zur Wiederwahl zurückgezogen.

Nur ein Kandidat für den Posten des Generalsekretärs

Für den Posten des Generalsekretärs gibt es nur einen Kandidaten, und dieser saß auch noch wegen Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit den Commonwealth Games 2010 für elf Monate im Gefängnis. Am vergangenen Freitag wurde Lalit Bhanot als Kandidat bestätigt, alle Gegenkandidaten hatten ihre Kandidatur zurückgezogen. Die Gründe für den Rückzug der Gegenkandidaten sind noch unklar.
Auch die indische Regierung steht in der Kritik, da sie sich laut IOC nicht kooperativ genug verhält. Ein indisches Gericht hatte geurteilt, das IOA müsse die ursprünglich bereits für den 25. November geplanten Wahlen nach Regierungsstatuten abhalten.  

Keine Fördergelder mehr

Nach der Suspendierung erhält der Verband des 1,2 Milliarden-Einwohner-Landes keine Fördergelder für den Sport mehr aus dem IOC-Topf. Die Sportfunktionäre sind auf den IOC-Meetings unerwünscht, und die Athleten des Landes dürfen nicht mehr unter indischer Flagge an Wettkämpfen teilnehmen. Eine Wahl, sollte sie trotz der Suspendierung durchgeführt werden, hätte keine Gültigkeit. Der designierte IOA-Präsident Abhay Singh kritisierte den Ausschluss als falsch und einseitig. Man habe dem IOC die Situation klar dargelegt und auch schriftlich Stellung genommen, auf das Schreiben folgte allerdings keine Reaktion seitens des IOC.

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Olympische Spiele im Miniformat? – Europaspiele geplant

Baku möchte angeblich mögliche Europäische Spiele austragen

Baku möchte angeblich mögliche Europäische Spiele austragen

Die olympischen Spiele sind – ob Sommer, ob Winter – ein Ereignis, das sich alle zwei Jahre großer Beliebtheit erfreut. Natürlich vor allem aufgrund zahlreicher sportlicher Höchstleistungen in den verschiedensten Sportarten. Aber vielleicht auch deswegen, weil sie nur alle zwei Jahre stattfinden und sie deshalb ebenfalls etwas Besonderes sind.

Welchen Sinn machen Europäische Spiele?

Das Europäische Olympische Komitee (EOC) möchte diese „Wartezeit“ nun verkürzen und denkt über „Europäische Spiele“ nach. Schon seit Jahren wird über Pro und Contra dieser neuen Veranstaltung gestritten, nun steht eine Entscheidung unmittelbar bevor. Bei der 41. Generalversammlung in Rom, an der mehr als 400 Delegierte aus allen Mitgliedsländern teilnehmen werden, wird verkündet, ob Europa sich über ein neues sportliches Event, nun ja, „freuen“ darf oder nicht. Die Euphorie könnte nämlich angesichts der Negativ-Aspekte, die den „Europäischen Spielen“ zugeschrieben werden, etwas spärlich ausfallen. Einer dieser Negativ-Punkte liegt für Sportfans auf der Hand: Viele große Sportarten richten schon eigene Europa- und Weltmeisterschaften aus. Und dann eben noch die olympischen Spiele. Das sollte doch erstmal reichen.

Aserbaidschan als Gastgeberland?

Die negative Meinung teil unter anderem der europäische Verband der Leichtathletik EAA. Der sprachen sich einstimmig gegen die Teilnahme der Leichtathleten an den Europäischen Spielen aus. DLV-Präsident Clemens Prokop brachte die wahrscheinliche Schlussfolgerung auf den Punkt: Europaspiele wären eine Farce ohne Leichtathleten, würde man den hohen Stellenwert derselben bei den Olympischen Spielen betrachten. Da könnte er nicht Unrecht haben. Zumal nicht nur nahezu alle Sportarten der Leichtathletik eigene Meisterschaften veranstalten, denn dies tun auch Fußball, Handball, ja sogar Rudern – Welche Sportarten blieben dann noch übrig? Vorbilder gibt es zwar, wie die Afrikanischen Spiele, die Asien-Spiele oder die Panamerikanischen Spiele, doch es ist fraglich, ob sich solch eine Veranstaltung auch in Europa durchsetzen wird. Sogar ein Austragungsort würde schon feststehen. Gerüchten zufolge bietet Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans, sich als Austragungsort an. Nicht auf Kosten der Steuergelder, sonder finanziert durch eine Privatperson.

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Diskus: Russische Silber-Gewinnerin gedopt?

Doping

Doping

Ein weiterer Doping-Fall erschüttert die Welt des internationalen Spitzensports. Die Russin Darja Pischtschalnikowa, Diskus-Weltmeisterin 2011 und Olympia-Zweite 2012 in London, droht nun nach einer positiven Dopingprobe eine lebenslange Sperre. Nach Angaben der russischen Anti-Dopingbehörde Rusada, die durch eine Meldung der  Nachrichten-Agentur Itar-Tass bekannt wurden, seien in einer Blutprobe von Spuren von anabolen Steroiden nachgewiesen worden. 

Dies wäre nicht das erste Mal. Bereits im Jahr 2008 soll sie zusammen mit anderen russischen Athleten vor den olympischen Spielen in Peking Dopingproben manipuliert haben. Wegen des damaligen Vergehens war die Sportlerin schon zwei Jahre und neun Monate gesperrt gewesen, nun droht ihr eine lebenslange Sperre. 

Innerhalb weniger Tage war der Fall Pischtschalnikowa der zweite Paukenschlag, der die russische Sportwelt erschütterte. Kurz zuvor wurde bereits die frühere Europameisterin über 10.000 Meter und Olympia-Vierte Inga Abitowa wegen eines Doping-Vergehens gesperrt worden. Auch der Ringer Soslan Tigijew aus Usbekistan musste seine Bronzemedaille aus London vor wenigen Tagen zurückgeben. Ihm wurde im August der Konsum von Methylhexaneamin, einem verbotenen Stimulanzmittel, nachgewiesen.

Zehn internationale Athleten wurden damit nach den Olympischen Spielen von London schon des Dopings überführt. Der prominenteste Fall war die Überführung der Olympiasiegerin im Kugelstoßen Nadeschda Ostaptschuk. Ihr wurde in zwei Proben die Nutzung des Steroids Metenolon nachgewiesen worden. 

Damit werden wohl auch wieder die Stimmen laut, die sich für eine noch strengere und umfassendere Kontrolle der Sportler und Sportlerinnen aussprechen. Doch es ist fraglich, wie viel das bringt. Fakt ist, dass schon seit Jahrzehnten die Pharmaindustrie und die Dopingärzte dem Kontrollsystem immer einen Schritt in der technischen Entwicklung und in der Forschung voraus, und daher meist nur nachträglich zu überführen sind. Eine Alternative wäre die allgemeine Erlaubnis zur Nutzung von leistungssteigernden Mitteln aller Art, diese würde jedoch wohl nicht in Einklang mit dem olympischen Gedanken zu bringen sein.

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Rio 2016 ohne britisches Fussballteam?!

Unter britischer Flagge werden die Fußballer so schnell nicht wieder auflaufen

Unter britischer Flagge werden die Fußballer so schnell nicht wieder auflaufen

Die diesjährigen Olympischen Spiele in London waren in allen Belangen ein riesiger Erfolg. In fast allen Bereichen, muss man hinzufügen. Denn man startete einen sportlichen Versuch, den es seit 41 Jahren nicht mehr gegeben hatte. Im Fußball trat sowohl bei den Männern als auch den Frauen ein gesamtbritisches Team an. Das Ziel war es, Engländer, Schotten, Waliser und Nordiren unter einen Fußball-Hut zu bringen und damit ein positives Zeichen zu setzen. Der sportliche Erfolg indes blieb aus, beide Teams schieden bereits im Viertelfinale des olympischen Turnieres relativ sang- und klanglos aus.

Briten-Team ohne Schotten und Nordiren

Nun ist wohl bereits eine Entscheidung für die nächsten Spiele im Jahr 2016 in Rio de Janeiro gefallen – und zwar gegen ein erneutes Antreten eines gesamtbritischen Fußballteams. Der englische Verband ließ bereits verlauten, dass alle englischen Fußballer stolz darauf seien, für „ihr“ England auflaufen zu dürfen. Zudem fürchten die übrigen britischen Verbände der Staaten Schottland, Wales und Nordirland eine Benachteiligung. Nicht zu Unrecht, bestand die diesjährige Mannschaft doch lediglich aus englischen und walisischen Spielern. Schotten und Nordiren suchte man im Olympia-Kader dagegen vergeblich.

Entscheidung bei den Frauen steht noch aus

Wie es allerdings mit dem britischen Frauen-Team in den nächsten Jahren weitergeht und ob es ein erneutes Auftreten in Rio geben wird, scheint noch nicht entschieden zu sein. Der Generalsekretär des englischen Fußball-Verbandes Horne äußerte zu diesem Thema nur ein lapidares „Wir werden noch darüber sprechen.“ Spätestens bis zum Start der offiziellen Qualifikation für Brasilien 2016 wird also eine Entscheidung fallen. Eine Tendenz ist, jedenfalls was den Frauen-Fußball angeht, noch nicht wirklich zu erkennen. Dies mag auch daran liegen, dass nach wie vor das Interesse am Männer-Fußball ungleich höher und die dafür zu treffenden Entscheidungen eine größere Brisanz mit sich bringen.

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Paralympics: Pistorius mit Staffel zu Gold und Weltrekord!

Im Stadion von London schafft die südafrikanische Staffel Gold und einen neuen Weltrekord - Foto von: © Bauer Alex - Fotolia.com

Im Stadion von London schafft die südafrikanische Staffel Gold und einen neuen Weltrekord - Foto von: © Bauer Alex - Fotolia.com

Der Superstar der Paralympics in London, Oscar Pistorius aus Südafrika, hat es geschafft. Der Läufer mit den Unterschenkelprothesen gewann als Mitglied der südafrikanischen 4×100 Meter Staffel Gold mit seiner Mannschaftund das in Weltrekordzeit. Das Team lief die Distanz in 41,78 Sekunden. Als Schlussläufer besiegte der 25-jährige den Brasilianer Alan Oliveira, der ihn wenige Tage zuvor noch auf der 200 Meter Sprintdistanz auf den zweiten Platz verwiesen hatte.

Deutsche Bronzemedaille am grünen Tisch

Hinter Südafrika und Brasilien belegte die US-Staffel den dritten Rang, gefolgt von China und Deutschland. Nachträglich wurde die brasilianische und US-amerikanische aber wegen irregulärer Wechsel disqualifiziert, was die Silbermedaille für China und Bronze für Deutschland am grünen Tisch bedeutete. Die deutsche Auswahl trat in der Besetzung Markus Rehm, Heinrich Popow, David Behre und Wojtek Czyz an und kam mit einer Zeit von 45,23 Sekunden ins Ziel. Popow dazu: „Das ist Wahnsinn. Schon mit der Zeit hätte es gar nicht besser laufen können, denn wir hatten als einzige Staffel zwei Oberschenkel-Amputierte dabei.” Czyz ergänzte: „Das war ein richtig geiler Lauf.”

Pistorius`Kampf um Olympia-Teilnahme

Wenige Stunden vor dem Finale der Staffeln hatte Pistorius bereits die Qualifikation für das 100-Meter-Rennen mit einem Sieg im Vorlauf erfolgreich absolviert. Pistorius, der auch als „fastest man without legs“ und „Bladerunner“ bezeichnet wird, erlangte internationale Bekanntschaft beim Versuch, sich über ein Gerichtsurteil die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking zu ermöglichen. Diese wurde ihm verweigert, doch der internationale Sportgerichtshof CAS hob diese Entscheidung mit der Begründung auf, die Prothesen böten zwar gewisse läuferische Vorteile, hätten jedoch in anderen Rennsituationen auch deutliche Nachteile im Vergleich zur menschlichen Anatomie. Durch die kurze Zeit zwischen Urteil und olympischen Wettkämpfen schaffte es Pistorius damals nicht, die nötigen Qualifikationsnormen zu erfüllen. Bei den Spielen in London gelang ihm dieses und er startete als erster beidseitig amputierter Athlet bei Olympischen Sommerspielen.

Go for Togo – Deutsche Skicrosser wollen in Sotschi für den afrikanischen Staat antreten

Deutsche Skicrosser wollen für Togo nach Olympia - Foto von: © sannare - Fotolia.com

Deutsche Skicrosser wollen für Togo nach Olympia - Foto von: © sannare - Fotolia.com

“Cool Runnings” ist eine amüsante Komödie, die mehr oder weniger auf einer wahren Begebenheit beruht: Ein Team aus Jamaika tritt im Bobfahren bei den olympischen Winterspielen 1988 in Calgary an. Die Exoten verlieren zwar, ernteten aber den Respekt der versammelten Wintersportwelt. Auch 2014 bei den Spielen im russischen Sotschi will ein Team aus Togo an den Start gehen, dieses Mal im Skicross. Nur sind es nun keine Togolesen, die noch nie echten Schnee gesehen haben, wie im Fall der Jamaikaner. Für Togo wollen zwei Deutsche die Fahne des afrikanischen Landes hochhalten.

Ennio Herrgen und Steve Grundmann aus Wiesbaden haben sich für das abenteuerliche Vorhaben entschieden und sind fest entschlossen. Beide verdeutlichen, dass es sich dabei nicht um ein Spaß-Experiment oder ähnliches handelt. Sie wollen wissen, wo sie im internationalen Vergleich stehen und einmal im Leben an olympischen Spielen teilnehmen. Mit 30 bzw. 31 Jahren sind sie beide zu alt für die deutsche Nationalmannschaft, auch leistungstechnisch würde es wohl mehr als knapp werden. Doch für ein Platz im Team von Togo reicht es. Der Präsident des neu gegründeten togolesischen Skiverbands setzt auf die Deutschen. Und sie auf ihn: Roger Evenamede ist ein Freund der Wiesbadener, ist Togoer und arbeitet bereits für die Regierung, die schnell von der Idee begeistert war und auch dafür sorgen wird, dass Herrgen und Grundmann neben der deutschen auch die togolesische Staatsbürgerschaft bekommen werden.

Dass auch über die beiden Deutschen ein Film im Stil von Cool Runnings gedreht wird, bleibt wohl zu bezweifeln, dennoch wollen sie alles geben. Für sich und für Togo. Zwei Jahre bleiben ihnen noch, um zu trainieren. Obwohl es in Togo an Sponsoren fehle, sieht es für geeignete Trainingsbedingungen gut aus. Die Nationalteams aus Norwegen, Frankreich und der Schweiz haben schon ihre Hilfe angeboten.

Nach der Friedrich-Nominierung: Es brodelt im Hochsprung

© emeritus2010 - Fotolia.com

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Die Nominierung von Ariane Friedrich, Hochsprung-Rekordhalterin, als Vertreterin des deutschen Hochsprungs bei den diesjährigen olympischen Spielen in London hat nun für einige Kritik gesorgt. Denn die Hochsprung-Athletin reist nur mit einer Wildcard nach England. So gab der Deutsche Olympische Sportbund einem Antrag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes auf eine Ausnahmeregelung für Friedrich statt. Diese war aufgrund eines Magen-Darm-Infektes nicht bei den Europameisterschaften in Finnland dabei und konnte bisher auch nicht die Norm von 1,95 Metern erreichen.

Vor allem Ulrike Nasse-Meyfarth und Rainer Henkel kritisieren Friedrich und deren Nominierung scharf. Rainer Henkel, Ex-Mann von Heike Henkel, bemängelt vor allem, dass Friedrich nur hochgejubelt werde, aber wenn es  wirklich darauf ankommt, keine Leistung zeigen würde. Ulrike Nasse-Meyfahrt, selbst Olympiasiegerin im Hochsprung, glaubt außerdem, dass Friedrich auch wegen ihres schrillen Äußeren bevorzugt wurde. Was die Betroffene selbst sagt ist nicht bekannt. Ariane Friedrichs Trainer Günter Eisinger hat bis zum Beginn der Spiele eine Pressesperre erteilt. Er sieht die Zulassung Friedrichs zu Olympia gerechtfertigt. Aufgrund ihrer früheren Leistungen und weil sie in dieser Saison zweimal die B-Norm erfüllen konnte. Diese liegt bei 1,92 Meter. Außerdem hat Friedrich bereits die amtierende Hallenweltmeisterin Chaunte Lowe besiegt.

Bisher wurde Friedrich auch nur per Telefon über die Nominierung informiert, eine offizielle Einladung fehlt noch. Trotzdem steht die Reise nach London fest im Terminplan der deutschen Hochspringerin. Bis zu Olympia bliebt noch etwas Zeit zu trainieren. Am 9. August um 9:30 Uhr morgens beginnt die Qualifikation für das Finale im Hochsprung der diesjährigen Olympischen Sommerspiele in London. Friedrich’s Ziel ist eine Platzierung unter den besten 12, denn nur so kann sie auch ins Finale am 11. August einziehen. Ihr Trainer ist zuversichtlich, dass sie die verlangte Höhe von 1,95 Metern, trotz aller Kritik, erreichen wird.      

Olympia für die deutschen Volleyballer?

© terex - Fotolia.com

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Am kommenden Wochenende wird es ernst für die deutschen Volleyballer. In Berlin bekommen sie die letzte Chance, doch noch bei den Olympischen Spiele in Londen dabei zu sein. Beim Qualifikationsturnier in der Max-Schmeling-Halle müssen sich die deutschen Männer gegen die Teams aus Indien, Kuba und Tschechien durchsetzen, um nach 2008 in Peking auch bei der Olympiade in Großbritanniens Hauptstadt teilnehmen zu dürfen. Ganz nebenbei würde sie dem deutschen Ballsport behilflich sein, denn der wird in London nur mager vertreten sein. Weder Fuß- oder Hand- noch Basket- oder Wasserball: deutsche Beteiligung sucht man vergeblich. Einzig die Hockey-Mannschaften der Damen und Herren halten die deutsche Fahne hoch.

Wenn alles gut läuft, werden auch die deutschen Volleyballer ins olympische Spielgeschehen eingreifen können. Vorher aber muss alles passen. Schon gegen Indien stehen die Deutschen unter enormen Druck, hoffen aber auf ihre Heimstärke und die Unterstützung zahlreicher Fans. Mit Kuba wartet am Sonnabend ein harter Gegner, den man bereits in der Qualifikation für 2008 bezwingen konnte. Aber auch Tschechien darf nicht unterschätzt werden. Drei Siege und der olympische Traum wäre perfekt.

Dass die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen überhaupt noch die Chance auf Olympia bekommen würde, hätte man angesichts des ernüchternden Ergebnisses bei der EM im vergangenem Jahr und des vorzeitigen Ausscheidens als Letzter der Vorrunde kaum denken können. Doch dem starken Aufwärtstrend mit dem Sieg beim Turnier in der Weltliga sei Dank. Der erst im November 2011 ins Amt gekommene Heynen kann es selbst kaum fassen und sieht allein schon die Teilnahme an dem letzten Quali-Turnier als Riesenerfolg und will so wohl auch ein Stück weit Druck von seinen Jungs nehmen.

Die Kandidaten für Olympia 2020

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Madrid, Istanbul, Tokio, Doha und Baku sind die Kandidaten für die olympischen Spiele im Sommer 2020. Alle diese potentiellen Austragungsorte bergen große Risiken – diese zu minimieren ist nun die Aufgabe des Internationalen Olympischen Komitees.

Die spanische Hauptstadt zum Beispiel könnte bald gezwungen sein, ihre Kandidatur zurückzuziehen. Wegen der Rezession auf der iberischen Halbinsel und den begrenzten finanziellen Möglichkeiten des spanischen Staates ist nicht klar, ob die Finanzierung einer Olympiade in Madrid gesichert werden kann.

Der Kandidatur von Istanbul als Austragungsort werden grundsätzlich gute Chancen eingeräumt. Die Geschichte der Stadt sowie die Lage zwischen Asien und Europa machen sie interessant in einer Zeit, in der sich das Olympische Komitee nach Orten umsieht, welche als Tore zu Schwellen- und Entwicklungsländern taugen. Doch die Türken wollen nach Ansicht des IOC zu viel: Sie haben sich auch für die Austragung der Fußball-EM 2020 beworben. Tokio wurde erst als Favorit gehandelt – doch dann kam das Erdbeben und der Tsunami von 2011, und das Land war kurz vor einer atomaren Katastrophe. Manche würden es auch als ungerecht ansehen, zwei Jahre nach den Winterspielen 2018 in Korea auch die Sommerspiele in Ostasien auszutragen.

Dass die Entscheidung auf Doha oder Baku fällt, scheint noch weniger wahrscheinlich. Doha ist die Hauptstadt eines Emirates, welches das IOC seit einem Jahrzehnt äußerst großzügig unterstützt. Wie schon nach der Zusage für die Fußball-WM 2022 würde jedoch die Frage nach der Käuflichkeit der Sport-Events auftauchen. Gegen Baku sprechen die Menschenrechtsverletzungen durch die autokratische Regierung von Aserbaidschan und die noch dürftige Infrastruktur.

Es ist also kein perfekter Kandidat in Sicht. Für das IOC kommt es nun darauf an, an welchem Ort sie die Risiken als am geringsten einschätzt.

Premium Tech: Die Sport-Kollektion von Jack & Jones

© Jens Ottoson - Fotolia.com

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Wer Sport macht, braucht natürlich auch passende Kleidung. Dabei ist eine Unterscheidung in Hobby- und Profisportler noch einmal sinnvoll. Wer nämlich eher hobbymäßig Sport treibt, der benötigt keine professionelle Ausrüstung oder Kleidung. Dennoch ist eine bequeme und praktische Kleidung von Vorteil, auch wenn man zur ab und zu wandern geht. In diesem Fall will man natürlich nicht unbedingt viel Geld für Kleidung ausgeben, die sich nur zu diesem Zweck eignet. Vielmehr ist es sinnvoll, wenn die Kleidung von der Art und vom Design her so gestaltet ist, dass sie auch in der Freizeit getragen werden kann.
Die Textilmarke Jack & Jones hat für solche Fälle eine eigene Linie in ihrer Kollektion. Jack&Jones ist ursprünglich eine Jeansmarke für Herren, welche sich nach und nach aber auch um die Kleidung rund um die Jeans herum einen Namen gemacht hat. T-Shirts, Sweater, Hosen und alles, was dazugehört. Auch Accessoires wie Schuhe oder Gürtel werden bei Jack&Jones angeboten. Die Marke richtet sich mit ihren drei Linien: Jeans Intellegence, Vintage und Premium an modebewusste Männer, die unterschiedliche Prioritäten setzen. Bei Jeans Intellegence werden vor allem junge Männer zwischen 18 und 25 Jahren fündig. Lässige Jeansmode, trendige Passsformen und Stoffbehandlungen, das ist es was Jeans Intellegence ausmacht. Die Linie Vintage richtet sich eher an Männer zwischen 25 und 40, welche den klassischen Jeansstil bevorzugen. Lockere Jeans im  Vintagestil, die die Persönlichkeit der Träger unterstreichen sollen, sind das Aushängeschild der Linie.
Die Premiumlinie ist hingegen für Männer mit einem sehr klassischen Stil und einer Vorliebe für eher gedeckte Farben.
Die zu Beginn erwähnte sportliche Linie, heißt Premium Tech und ist eine Erweiterung der Premium-Linie. Hier wird ein schnörkelloser, sportlicher Look repräsentiert, mit dem die Träger Outdooraktivitäten nachgehen können. Die in diese Linie angebotene Kleidung ist multifunktional und kann im Alltag ebenso getragen werden, wie auf der Wandertour.
Schön an der Premium Tech Kollektion ist insbesondere, dass sie einerseits jeder tragen, kann der sich gern bewegt, andererseits aber auch jeder der einfach nur den sportlichen Look dieser Linie mag. Angeboten werden Outdoorjacken und praktische Jeansmode, mit der man auf der Wandertour nicht nur funktionell, sondern auch noch modisch angezogen ist.